Mich gibt’s noch. Aber was soll ich sagen? Ich lebe hier so überwinternd vor mich hin und werde dennoch immer wieder gefragt, was ich so mache. Soll ich von den völlig unspektakulären kleinen Reisen zum Bodensee, in die Schweiz, Zürich, See und Berge, berichten?





Von Besuchen in verschiedensten Museen und Konzerten? Von meinem Januarurlaub mit den Kindern an der Algarve (oh, endlich ist es wieder warm!), oder davon, dass sich irgendwann so ein Gefühl einstellte, einfach mal daheim bleiben zu wollen und Liegengebliebenes zu erledigen?

Ich will auch nicht davon berichten, wie sich auf meinen Touren durch das Alpenvorland ein Ziehen in mir ausbreitete, weil ich mich immer weiter vom Meer entfernte. Wie ich dann gleich zweimal an die Nordsee fuhr, um diese Schieflage zu beheben.




Und weil ein Mensch nicht immer unterwegs sein kann, renovierte ich endlich Küche und Wohnzimmer, wohl wissend: „Ich bleib nur bis morgen, denn morgen ist der Winter vorbei.“